Michas Schraubereien

verschiedenste Gedanken meiner selbst.

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25 .September 2006

Freakstock geht in Arsch. Jesus bleibt.

by @ 22:43. Filed under Abenteuer, Aktion, Experimente, Jesusfreaks, freakstock, kreatives, zukunftswerkstatt

Text eingeschränkt lizensiert unter Creative Commons-Lizenz Creative Commons License

Letztes Wochenende war ich in Neukirchen (Knüll) zur Freakstock-Zukunftswerkstatt.
Mirko war da auch.

Hier nun mein äußerst subjektiver Bericht.

Mein kurzes Fazit:
Das war saugeil!

War war los?

Es waren ca. 35 Leute da,
und wir haben uns über die Zukunft des FS Gedanken gemacht.

Ich hab mich sehr drüber gefreut, dass der Anteil von “zeckigen” Jesus Freaks relativ hoch war.

Das Ganze lief sehr kreativ und basisorientiert ab.

Der Grundtenor war: Freakstock ist nicht mehr das, was es eigentlich sein soll.
Der “Spirit” ist weg. (Außer unter den Mitarbeitern)
Freakstock soll vor allem ein Festival von Jesusfreaks für Jesusfreaks sein.

Momentan aber ist das Freakstock eine Art “Konsum-Angebot“.

Klaus Bärbels Bruder Heinz Bärbel kommt aufs Freakstock.
Er zieht sich Frühstück rein.
Dann zieht er sich Morningpraise rein. (oder umgekehrt)
Dann zieht er sich noch mehr Lobpreis rein.
Dann zieht er sich was zu essen rein.
Dann zieht er sich Workshops rein. (oder umgekehrt).
Dann zieht er sich Lobpreis rein.
Dann zieht er sich das Hauptseminar rein.
Dann zieht er sich eventuell ein bissl Gebet rein.
Und am Abend zieht er sich Bier, Essen und Konzerte rein - immer im Wechsel.
Irgendwann zieht er sich dann in seine Penntüte zurück.
Dann beginnt der Spaß wieder von vorn.

Und das ist Mist. Oberkacke. Bullshit.

na ja - gut. Es ist okay, sich auf Freakstock einfach nur Sachen reinzuziehen. Verboten ist das nicht.
Verboten ist auf Freakstock nur das Reinziehen von verbotenen Sachen. (z.B. gemäß BtMG)
Aber: Das ist nicht das, wie Freakstock sein soll.
Freakstock ist nicht dazu da, um das Konsumverhalten von Konsumisten zu fördern.
Konsumisten sind Konsum-Mist.

Was ist Freakstock dann?

Freakstock ist das Festival der Jesus Freaks.
(ich hoffe, dass inzwischen keiner mehr davon redet, dass das FS den Anspruch hat, das größte Christenfestival von Deutschland zu sein .. und das angesagteste Festival überhaupt. Das wäre nämlich die komplett verkehrte Richtung. Wir haben keinen Platz für den Anspruch, Marktführer sein zu wollen. Naja - zumindest ich selber habe für diesen Anspruch keinen Platz … und einige andere auch. Das ist Bullshit. Darauf kommt es doch überhaupt nicht an. Falls sich das trotzdem als Nebeneffekt ergibt - na ja, egal. Dann ists halt so. Aber es sollte nicht das Ziel sein! )

Die Frage sollte nicht sein, “was kann ich mir auf Freakstock alles reinziehen?” - sondern: “was kann ich geben?”
Geben ist seliger denn nehmen.

Freakstock lebt nicht davon, das alles perfekt ist. Freakstock lebt davon, dass der Einzelne etwas gibt bzw. etwas beiträgt. Und damit meine ich nicht die Kohle.
Freakstock soll kein perfekt funktionierender Roboter sein.
Freakstock sollte Leib Christi in Festival-Form sein.

Also:
Tun wir mal so, als spiele der Kohlefaktor keine Rolle:
Wie müsste Freakstock sein, damit es wieder richtig bockt?
Wie kann man kannst du/kann ich erreichen, dass Freakstock wieder so richtig geil wird?
Wie muss Freakstock sein, damit sich z.B. das Jan dort wohl fühlt?

Her mit den Ideen und Gedanken!

DU BIST FREAKSTOCK!

PS.:Vielleicht wundern sich Leute über die Überschrift dieses Beitrages.
Hab ich nur gemacht, damit es mehr Leute lesen ;-)

PPS: Ganz unberechtigt ist die Überschrift nicht. Wenn das Freakstock nicht mehr Jesus seine Sache ist, dann gehört Freakstock gestorben.

Vermutlich wird es die nächsten Tage/Wochen/Monate ab und zu was auf meinem Blog zu dem ganzen Thema geben.

20 Responses to “Freakstock geht in Arsch. Jesus bleibt.”

  1. Ronny Says:

    Danke Micha für deinen Beitrag, du hast ne coole und direkte Art deine Meinung zusagen!
    Am Ende hast du geschrieben, “Wenn das Freakstock … dann gehört Freakstock gestorben.”
    Das passiert zwangsläufig oder ist schon passiert,
    Dieses Jahr sind das erste Mal (zumindest meines Wissens) die Besucherzahlen rückläufig, leider sind es weniger die “Konsumenten” als mehr die Leute sich eingebracht haben bzw. die “Freaks” sind.

  2. Micha Says:

    Freakstock ist noch nicht tot. Dass immer weniger Leute aus der Bewegung aufm Stock anzutreffen sind, ist bekannt.

    Deshalb (Kostenfrage ausgeklammert): Was müsste anders werden?
    Was muss sich ändern, damit wieder mehr Jesus Freaks kommen?

  3. der_onkl.com Says:

    also der micha kennt ja mein gemecker. mich interessieren zahlen. was wird eingenommen und ausgegeben. da muss doch mal ne kostenaufstellung aufzutreiben sein. oder haben die finanzämter eine ausgabe von grimms märchen zum abrechnen bekommen?! vielleicht kann mir das mal jemand erklären, warum da nix kommt. nichmal zu dem treffen am wochenende (schade, ich konnte nich mit…)ich mein das ding gibs ja nu schon seit über 10jahren…also zähne geputzt und los…
    bis denne…der_onkl

  4. Micha Says:

    Die Kostenfrage lassen wir jetzt mal bitte aussen vor. In diesem Beitrag und dieser Diskussion. Die steht auf nem anderen Blatt.
    *wiederhol*

  5. Ronny Says:

    @ Onkl,

    wende dich am besten mal an das JFI-Büro, dafür sind die da - um Auskunft zu geben. Ich habe mal vor ein paar Jahren einen Finanzbericht von JFI angefordert und auch bekommen.

    @Micha
    eine Verbesserung sind klare Verhältnisse und dazu muß offen gelegt werden, was JFI macht, was die AG, mit diesen Dingen sind viele Mißverständnis im Umlauf, ein Hauptvorwurf ist die Kommerzialisierung und deswegen ist es wichtig die Dinge (auch Zahlen) transparent zu machen.

    das Thema Standmiete… Frage mal was das für ein Aufwand ist, der Sachsenstand hat damals Miese gemacht. Für viele ist Freakstock nicht mehr Jesus Freaks oder JFI sondern Kommerz, AG und Alex Thomson.

    Ich hoffe ihr es wird nicht nur eine Traumwerkstatt geben sondern auch Treffen wo diese ernsthaften Punkte besprochen werden. Idee sind viele da nur wer will sie für den Vorteil einiger weniger umsetzen? Ich sage nur Chillout-Zelt!!!

  6. der_onkl Says:

    oh…da hab ich in der eile wohl was übersehen…asche auf mein haupt(geht ja bei mir gut,wegen der arbeit und so…huhaha)…ne also
    vielleicht finden sich ja außer den ganzen mitarbeitern noch andere leute (bands, künstler, oder was weis ich…) welche ebenso wie handwerker, sicherheizer, beter usw. für den spaß an der sache mitmachen. vielleicht schränkt ja auch ein überangebot an konsum-mist die eigene kreativität ein. also schrott und schweißzeug hin und die leute kunst selber machen lassen, zum beispiel (also nur so ne iddee niwar) und wem das nich gefällt der kommt halt nich. jetzt kommen ja auch schon viele nich, weils komisch ist.

  7. klangfreund Says:

    tach leute
    ich werd auch noch meinen senf dazugeben ,habe bloss momentan ein wenig stress und darum nicht die zeit und die muse mich einzuklinken…..,aber kommentar und ideen kommen verlasst euch drauf,erst ma bissel musi machen stress abbauen überlegen und dann gehts los ;)

  8. Micha Says:

    keine Diskussion über Kosten/Finanzen an dieser Stelle! Darum geht es mir mit diesem Beitrag gar nicht.
    (kommt aber vielleicht noch … später. Jetz nicht. Nicht in dieser Beitragsdiskussion.

    Ich behalte mir vor, Kommentare konkret zu diesem Beitrag ganz faschistoid zu zensieren (d.h. durchstreichen .. d.h. bleibt noch lesbar) oder notfalls zu löschen, die das Thema Finanzen wieder anschneiden. Warum? das ist jetzt einfach nicht das Thema, und ich lass mir die Diskussion nicht hijacken!!!

  9. Micha Says:

    Zum Kommerzvorwurf:

    FS 2005 und FS 2006 empfand ich aus meiner subjektiven Sicht nicht “kommerziell”.

    Was also verursacht dieses Empfinden, dass FS kommerziell sei?
    ich habe versucht in meinem Beitrag genau das zu illustrieren.

    Noch andere Gedanken dazu?

    Was ist am Freakstock kommerziell - wie müsste es laufen?
    Wie sollte Freakstock sein?
    (Wir tun vererst mal so, als existiere der Kostenfaktor überhaupt nicht - sonst wird die Diskussion zu komplex und unfruchtbar.)

    ich bitte darum, konstruktive Diskussionsbeiträge zu liefern!
    “das und das ist scheiße” ist nicht konstruktiv. “Das und das ist scheiße, WEIL…” ist wenigstens ansatzweise konstruktiv und halbwegs akzeptabel.
    Am besten ist, “das und das sollte geändert werden, und zwar z.B. so: …”

  10. Kerstin Says:

    das ist zwar jetzt auch nicht konstruktiv, sondern einfach nur ne Tatsache, aber Tatsache ist: Du kannst klasse schreiben. (Und das Jan wäre ja dieses Jahr fast mitgefahren, wenn ich das recht in Erinnerung habe…)

  11. Micha Says:

    ;-)

    zum Thema konstruktiv:
    Konstruktiv ist natürlich auch, wenn man sagt, “das und das ist gut” … bzw. “das und das ist gut, WEIL…”

  12. Ronny Says:

    Hallo Lieber Micha,

    du schreibst in einem Comment das du nichts über Finanzen lesen möchtest und sogar die Comments löschen willst und im nächsten Comment schreibst du selbst was über Finanzen/Kommerz. Ist da nicht ein kleiner Wiederspruch ? Na ja immerhin hast du noch kein Blogleseverbot erteilt… :)

  13. Micha Says:

    nein. das ist kein widerspruch. Das Thema “Kommerz” hat ja nicht nur was mit Finanzen zu tun. Schon mal was von Teil- bzw. Schnittmengen gehört?

  14. Lyd Says:

    Was ich am Freakstock immer sehr gemocht habe, war der Mittwochabend - es gibt noch kein Programm, man geht über den Zeltplatz und hier und da sitzen Leute zusammen und machen Lobpreis, vielleicht gesellt man sich mal ne Weile dazu … Passt gut zu “Du bist Freakstock”, passiert aber glaub ich nur, wenn grad kein Programm ist, und wie du schon aufgezählt hast, ist so ein Freakstocktag ganz schön ausgefüllt. Hm, ich kann auch verstehen, dass es vom Aufbau her stressig ist, wenn die Leute schon Mittwochabend anreisen, aber vielleicht sollte es trotzdem manchmal ein “(Programm-) Vakuum” geben, was zu Improvisation herausfordert. Find eure Ideen da spannend.
    Was ich auch noch schön fand, waren so die “Wohlfühlecken” - Teezelt, Chilloutzelt, Little Cambodia, wo man sich gut mal treffen konnte, um mit jemand zu quatschen - da war’s nur meistens gerammelt voll. Mehr davon!
    Ich denke, 24-7 ist auch so ne “Du-Bist-Freakstock”-Sache.
    Und der Bauzaun beim Eingang, wo alle möglichen Leute irgendwelche Zettel ranhängen …
    Sowas fänd ich auch cool, ne Wand, wo jeder ranschreiben kann, wie er das Freakstock findet, was er so erlebt, … Auf jeden Fall cooler als son paar einzelne Statements in der FAZ.
    So weit also die Gedanken von einer, die zwei geniale und zwei etwas enttäuschende Freakstocks erlebt hat, dann drei Jahre nicht dabei war (dieses Jahr wollte ich ja, aber dann war ich krank) und vielleicht nächstes Jahr wieder hinfährt.

  15. Ronny Says:

    hallo micha, entweder du läst meinen Comment so wie er ist oder du löschst ihn ganz. Das Durchstreichen von Wörtern/Sätzen wird auch als Stielmittel gebraucht. Beim flüchtigen Lesen wird das nicht unbedingt war genommen, das nicht ich das durchgestrichen habe sondern du.

  16. Micha Says:

    done. Aber:

    ..bei der Sache bleiben.
    Und Alex Thjomson ist keine Sache, sondern ein Mensch. Man bedenke auch §1 Grundgesetz.

    Nun also:

    schön weiterdiskutieren .. und vor allem beim Thema bleiben.

  17. Ronny Says:

    Also ich sehe das auch so wie Lyd, Räume zu schaffen wo Interaktion möglich ist oder auch Räume wo man einfach mal abschalten kann. Denn Freakstock ist immer auch anstrengend und da sind Chillräume nicht schlecht. Eine gute Idee wäre mal eine Umfrage wo eine genügend große Anzahl von Freaks befragt wird, was für sie wichtig ist auf dem Freakstock. Den wie sonst bekommt man raus was “die Jesus Freaks” vom FS erwarten?

  18. klangfreund Says:

    also ich verweiss einfach mal auf meinen blog,hab einfach mal die fragen von f.b. abgearbeitet…

  19. Lora Says:

    Bin zufällig auf deinen Artikel gestoßen. Leider hatte ich noch nie die Zeit gefunden, auf das Freakstock zu gehen, obwohl es mich extrem interessiert, also ‘07 bin ich definitiv dabei.

    Ich weiß ja net, ob es sowas schon gibt, aber existiert so ne fette Möglichkeit das Freakstock, zumindest einen abend, eben wie gesagt ne Improvisationssession zu starten. Vielleicht sowas wie ne lässige Jamsession, wo einfach jeder mitmachen kann, der Bock hat. Einfach Instrument snstöpseln, mit anderen Leute Mucke über Gott und Jesus machen … ich denke, da gibt es viele interessierte … (und der kostenfaktor spielt da eh keine Rolle, weil die Musiker das eh freiwillig machen)

    fetten segen
    lora

  20. Benni Says:

    auch ich will den Faktor Zeit unterstützen! Man hetzt von einem zum andren und hat irgendwie immer das Gefühl irgendwo was zu verpassen. Man hat gar nicht die Zeit die Themen zeitnah zu reflektieren, sich darüber mit andren Leuten auszutauschen. Das gegenseitige Kennenlernen sollte dabei auch noch gefördert werden. Bei manchen is ja so, dass man schnell Heimweh bekommt, wenn man an einem Ort ist, wo man niemanden so richtig kennenlernt. Und dann geht man auch nie wieder dahin. Dabei soll das FS aber nich zur Singlebörse werden. War dieses Jahr Mitarbeiter und da hat man halt zwangsläufig Leute kennengelernt und ich fands viel schöner, als nur mit meinen Freunden, wie im Vorjahr rumzuhängen.
    werd weiter drüber nachdenken. Wenn ich ne fette Idee hab, werd ich sie hier garantiert los!
    Schöne Woche noch, Benni!

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