Michas Schraubereien

verschiedenste Gedanken meiner selbst.

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11 .Juli 2006

Asyl & Abschiebung Teil 2 - Reza Mamipour Abri akut von Abschiebung bedroht!

by @ 19:13. Filed under Aktion, Hilfe gesucht..., politisches...

Text eingeschränkt lizensiert unter Creative Commons-Lizenz Creative Commons License

++++update: Laut idea spektrum entschied das Verwaltungsgericht Ansbach, dass Reza Mamipour Abri NICHT abgeschoben werden darf +++ Mögen andere von Abschiebung bedrohte Menschen ebenfalls dieses Glück haben ! ++++

Und noch ein Christ hat Behördenärger: Reza Mamipour Abri.
Wieder lautet die Behördenbegründung, “daß Mamipourabri im Iran nicht gefährdet sei, wenn er sich unauffällig verhalte und nicht zum Christentum bekenne.”

HALLO STAAT!
Habt ihr ne Meise?!?
Bitte vollendet endlich mal die Entnazifizierung in den Ämtern, die 1945 begonnen hatte! (Oh sorry, ich vergaß: Im “Westen” gabs ja gar keine richtige Entnazifizierung.. Also Korrektur: )
Bitte macht mal ne gründliche Entnazifizierung in euren Reihen!

Euer Tip, “man müsse sich ja nich zum Christentum bekennen” widerspricht erstens dem, was die Bibel übers Christsein lehrt,
und zweitens ist das ungefähr dasselbe, wie wenn man jüdischen Mitbürgern zur Zeit des NS geraten hätte, “du musst dich ja nicht zum Judentum bekennen! Dann passiert dir auch nichts…”

Ihr seid menschenlebenzertrampelnde Paragrafenreiter. Edmund StoiberAdolf Hitler wäre stolz auf euch gewesen!
(nein, der letzte Satz war KEIN Lob, Ihr könnt den rechten Arm wieder runter nehmen, ihr Wichser!)

Na ja, also doch:
“Nazis morden, der Staat schiebt ab - das ist das gleiche Faschistenpack!”
quod erat demonstrandum.

Ok, was kann man in diesem Fall tun?
1.) Beten, wiederum mit offenen Ohren.
2.) Dementsprechend handeln.
3.) Es gibt z.B. eine Online-Unterschiftensammlung auf soulsaver.de.

Hier deren Pressemitteilung:
Pressemitteilung über Reza
Iranischem Asylbewerber (30) droht bei Abschiebung der Tod

Über das Schicksal von Reza Mamipour Abri wird am 26. Juli vor dem Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt

Ansbach, 9. Juli - Der iranische Asylbewerber Reza Mamipour Abri schwebt in Lebensgefahr. Er soll in den Iran abgeschoben werden, obwohl er bekennender Christ ist und er daher von jedem Muslim straffrei getötet werden darf.

Der 30-jährige Abri lebt seit Ende 1997 in Mittelfranken. Bereits zweimal ist sein Asylantrag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt worden. Am 26. Juli (11.00 Uhr, Saal 5) wird über seinen Fall am Verwaltungsgericht Ansbach verhandelt. Er kann aber schon jetzt abgeschoben werden. Bei einer ersten Verhandlung 2003 stellte sich das Gericht auf den Standpunkt, Abri werde im Iran nichts geschehen, wenn er sich dort nicht zum Christentum bekenne und unauffällig verhalte.

Abri hat sich bereits 1995 im Iran nach Kontakten zu Christen zum Christentum bekehrt. Er war deshalb mehrere Monate inhaftiert und wurde auch gefoltert. Nach seiner Freilassung gelang ihm die Flucht. Würde seine Rückkehr in den Iran bekannt, würde er zweifellos erneut verhaftet und unter Druck gesetzt. Nach dem 1981 in Kraft getretenen iranischen „islamischen Gesetz der Vergeltung“ kann jeder mit dem Tode bestraft werden, der „den Propheten beleidigt“, etwa indem er sich vom Islam ab- und einer „minderwertigen Religion“ zuwendet.

Nach einem Gutachten des Beauftragten der ev.-luth. Landeskirche Hannovers für die Seelsorge an Iranern, Hans-Jürgen Kutzner, kann jeder Moslem den Abtrünnigen mit dem Tod bestrafen, ohne dafür strafrechtlich verfolgt zu werden. Ende 2005 wurde in der iranischen Stadt Gonbad-e-Kavus der vom Islam konvertierte freikirchliche Pastor Ghorban Tori entführt und erstochen. Erst kürzlich wurde der iranische Christ Ali Kaboli wegen illegaler religiöser Versammlungen und Abfalls vom Islam festgenommen. Vorher hatte es Reisebeschränkungen, Verhöre, Morddrohungen und einen Giftanschlag gegen ihn gegeben. Der pfingstliche Laienpastor Hamid Pourmand, der Oberst in der iranischen Armee war, wurde 2005 wegen Täuschung der Streitkräfte von einem Militärgericht zu drei Jahren Haft verurteilt.

Die Geschäftsführerin der deutschen Sektion von Christian Solidarity International, Ingrid Seigis, erinnerte an den Fall Abdul Rahman. Rahman hatte sich dem Christentum zugewandt und neun Jahre lang in Deutschland gelebt. Bei seiner Rückkehr nach Afghanistan war er von einem Gericht zum Tode verurteilt worden. Nur aufgrund von Protesten der internationalen Gemeinschaft wurde der Prozess schließlich im März dieses Jahres abgebrochen und Rahman für verrückt erklärt. „Soll es jetzt einen zweiten Fall Abdul Rahman geben“, fragte Seigis.

———
Auch idea online berichtete über diesen Fall, aber den Text kopier ich nun nich noch extra. Selber klicken!

6 Responses to “Asyl & Abschiebung Teil 2 - Reza Mamipour Abri akut von Abschiebung bedroht!”

  1. stan Says:

    hmm, micha, dein aufrichtiges engagement in allen ehren, aber warum wird (meiner wahrnehmung nach) so laut gegen abschiebung gewettert erst wenn christen (also einer “von uns”) bedroht sind… was ist mit bspw. mit Muslimen die nach Uganda abgeschoben werden, wo u.a. die christlich fundamentalistische Lords Ressistance Army alles andere als zimperlich ist (nur so als Gegenbsp.)

    Abschiebung ist meiner Meinung nach aus einfach humanitären Gründe absolute Scheiße und Menschenverachtung (so wie sie praktiziert wird) und das würd ich an kein religiöses Bekenntnis binden wollen..

    However, unterstützt diese Kampagne und macht dann weiter

  2. Micha Says:

    Ja, da stimme ich dir zu.

    Ich sehe das so: dadurch, dass von Abschiebung durchaus auch mal Christen betroffen sind, werden unsere teilweise sehr weltfremden Mitgeschwister wenigstens mal auf diese Problematik aufmerksam.

  3. Hartmut Dürr Says:

    Hallo Micha,
    habe heute mal wieder nach Seiten recherchiert wo es um Asyl und alle damit verbundenen Probleme geht und speziell nach Seiten wo der Name von Reza enthalten ist und bin dabei auf diese Seite gestoßen.
    Du schreibst voller Emotionen. Find ich klasse. Allerdings zwei Kritikpunkte von mir:
    ich halte es für absolut kontraproduktiv und unnötig mit Beschimpfungen wie “ihr Wichser” zu hantieren, auch wenn dir zehn mal die Galle übergelaufen ist bei der angesprochenen Tatsache wie hierzulande mit Asylbewerbern umgegangen wird. Mit solch einer Beschimpfung stellst du dich doch auf die Stufe eines kleinen Krakeelers. Versuche deine starken solidarischen Gefühle in starke Sätze zu bringen die eine hohe Chance haben den Angegriffenen zum Nachdenken zu bringen.
    Zu dem was Stan schrieb (”wo u.a. die christlich fundamentalistische Lords Ressistance Army alles andere als zimperlich ist”):
    Die von dir genannte sogenannte Widerstandsarmee ist in keiner Weise auch nur annähernd “christlich”. Die Führer dieser Mordbande sind gewissenlose Männer, welche voller Zynismus ihrer Gruppierung mit dem Namen “Lord’s Resistance Army” nach außen den Anschein einer christlichen Motivation gegeben haben. Diese Untergrundarmee wird meines Wissens von keiner einzigen wirklich christlichen Kirche unterstützt.
    Wir können hierzu gerne noch per Mail weiter diskutieren: hartmutduerr -@- gmail.com.
    beste Grüße
    Hartmut

  4. Micha Says:

    …manchmal mag ich einfach nen harten Ton nutzen…

  5. Jana O. Says:

    Hallo Micha,

    ich bin echt froh, dass Gott Reza aus den Iran in Sicherheit gebracht hat, dass das Gericht für
    Reza’s Bleiben in Deutschland entschieden hat. Leider erfuhr ich erst im Oktober 2006 davon, als
    ich Reza selbst kennenlernte. Aber diese Begegnung hat mich sehr für dieses Thema sensibilisiert.
    Deshalb finde ich es gut, wenn auch im Internet solche Aufrufe gestartet werden. Auch ist es
    wichtig für die Leute, die sich in einer solchen Lage befinden, zu beten.

    Jana O.

  6. Senad Says:

    Ich finde das sehr erleichternd, wenn man hört, das Muslime sich zum Christentum bekennen. Ich
    spreche dies deswegen an, weil ich mich auch zum Christentum bekennne! Ich werde mich im Ostern Katholisch taufen lassen obwohl meine Eltern Muslime sind. Achso ich komme ursprünglich aus Bosnien.

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